Visionssuchen in Gottsdorf/Luckenwalde 2015 – 2017

Leitung: Ulrike Weiland, Stille Wasser Frau Auge im Wind mit Unterstützerteam: Gudrun David, Gottsdorf, Hazy J. Albrecht und andere.

Während einige am Platz im Basislager die Energie hielten, indem das Heilige Feuer  Vier Tage und drei Nächte in Schichten gehalten und genährt wurde, waren die Visiosnssucher/Innen im Wald draußen. Tägliche Rede- und Energiekreise, auch Singen und Trommeln, am Platz und bewußtes Essen und Trinken für die Questler/innen erschafften einen verläßichen Raum, an den die Visionssucher/innen sich immer wieder andocken konnten. Ein täglicher Rundgang zu den Plätzen, ohne den Waldleuten zu begegnen, gewährleistete dass alle wohlauf waren.

Die Visionssuche unterstützte dabei,

…den Sinn des eigenen Lebens zu erkennen: Wer bin ich ? Woher komme ich? Wohin gehe ich ? Was ist meine Aufgabe ?

…Neuorientierung finden nach Krisen wie z.B. schwerer Krankheit, Trennung, Scheidung, Tod u.a.

…Wachstum auf dem spirituellen Weg zu erlangen

Wen diese oder ähnliche Fragen bewegen, für den/die kann es eine gute Entscheidung sein, auf Visionssuche zu gehen.

Literaturempfehlungen:

Steven Forster und Meredith Little: Visionsquest, Sinnsuche und Selbstheilung in der Wildnis, USA 1989. Die Autoren beschreiben Erfahrungen mit ihrer „School of lost Borders“, in der sie zahlreiche „westliche“ Visionssuchelehrer/innen ausgebildet haben.

Sylvia Koch-Weser und Geseko von Lüpke: Vision Quest. Visionssuche: allein in der Wildnis auf dem Weg zu sich selbst, München 2000. Hier sind u.a. Hinweise zur europäischen Formen der Visionquest ( s.o.) zusammengetragen.