Es wurde wieder Zeit, am Platz in Gottsdorf die Schwitzhütte zu erneuern. Wir trafen uns bereits am Do den 21. März 2019 und schnitten auf zeremonielle Weise die Stäbe, welche die Haselnussträucher in der Umgebung uns geschenkt haben. Am Freitag den 22. März begannen wir vormittags, den Schwitzhüttenplatz zu reinigen, die alte Hütte wegzunehmen und die neue Hütte zu errichten.

Am Freitag Abend haben wir diese Schwitzhütte eingeweiht mit allen, die beim Bau mitgeholfen haben. Es war eine Hütte für Männer und Frauen, die Ulrike und Hajö gemeinsam geleitet haben. Wir eröffneten damit den Platz für weitere gemischte Hütten und widmenten sie den Kräften der Jahres Tag- und Nachtgleiche.

Ab Samstag, den 23. März mittags 13.00 begann das traditionelle Treffen im Frauenkreis für die Frauenschwitzhütte.

Verlauf der insgesamt 4 Tage…

Donnerstag, 21.3.2019 bis 14.00 Anreise in Gottsdorf : Ankommen und gemeinsamer Brunch. Redekreis. Ab 15.30 Stäbe schneiden, nahe am Platz. Abends und geselliges Beisammensein, bei gutem Wetter am Feuer im Innenhof und Trommeln/Singen.

Freitag, 22.3.2019 ab 10.00 Reinigung des Schwitzhüttenplatzes und Arbeit an der Neuen Hütte – zwischendurch Mittagspause -. bis sie fertiggestellt ist.

Nachmittags Redekreis und Einstimmung auf die Zeremonie. Feuer an ca. 18.00 Uhr, Beginn der Hütte 19.30 – Ende ca. 22.30. Nachtruhe.

In der Nacht von Freitag zu Samstag wurde das Feuer gehalten und in „Schichten“ abwechselnd gehütet, um den Bogen zu spannen zwischen den beiden Gruppen. Es entstand ein sehr intensiver transformatorischer und herausfordernder Prozess als Ausdruck der derzeitgen Unbalance zwischen dem männlichen und weiblichen Prinzip.

Samstag 23.3.2019 nach dem Frühstück intensiver !! Redekreis und gemeinsamer Abschluss gegen Mittag. Die Männer überlassen den Frauen den Platz.

Anreise zur Frauenschwitzhütte bis 14.00 Uhr