Schwitzhüttenzeremonie in den Raunächten

für Männer und Frauen in Gottsdorf/Luckenwalde 

am 29./30. Dez. 2018

Leitung : Ulrike Weiland, mit Feuerleuten Hazy J.Albrecht und Thomas Bayer

Die Raunächte beginnen nach der Wintersonnwende und markieren die dunkelste Zeit im Jahreslauf; den Wendepunkt des Lichtes. Unsere Vorfahren sahen in den Winterstürmen und nächtlichen Wolkengespenstern am Himmel den Ritt der „Wilden Jagd“, der elementaren Kräfte von Perchta, Berta oder Hel, Holla – den uralten heidnischen Göttinnen, die das Alte hinwegfegen, um Platz für Neues zu schaffen. Die sogenannte „Perchtenrassel“ vertreibt mit ihrem archaischen Klang alle bösen Geister und kommt in dieser Schwitzhütte zum Einsatz. Mit ihrem Klang begrüßen wir das Neue Jahr !

Ein Ritual für Körper, Geist und Seele

Die Schwitzhütte ist eine traditionelle Zeremonie der Reinigung und „Heilung” von Körper, Geist und Seele, wie sie noch heute bei vielen Ureinwohnern Nordamerikas und zunehmend auch wieder in Europa praktiziert wird. Über ein halbkuppelförmig geflochtenes Gerüst aus Weiden- oder Haselnusszweigen werden Zeltplanen und Decken gebreitet. In der Mitte des Bodens, befindet sich das Loch, in welches die Steine, die zuvor in einem Feuer neben der Schwitzhütte erhitzt wurden, hinein-getragen werden.

Während der Zeremonie werden sie mit Wasser besprengt, so dass Dampf in der verschlossenen Hütte entsteht. Die beim Schwitzen gesprochenen Gebete und das Zeremonielle Singen und Trommeln reinigen den Körper und wirken heilsam und lösend auf die Seele der im Inneren versammelten Menschen. Auf eine sehr tiefe emotionale Weise können wir mit uns selbst, mit den Kräften des Universums und der Erde in Berührung kommen.

Praktische Vorbereitungen

Wir beginnen den Prozess, indem wir gemeinsam den Platz herrichten : wir bedecken das Gerüst der Schwitzhütte mit Zeltplanen und Decken. Das Vorbereiten des Feuerholzes und der Aufbau des Feuers mit dem gemeinsamen Auflegen der Steine runden die diesen Teil ab. Wir ehren Mutter Erde mit etwas Tabak, Mehl, Körnern, Blumensamen o.ä. damit unsere Gebete und Wünsche sich wirklich materialisieren können.

Innere Einstimmung

Im Lauf der Vorarbeiten gibt es eine Einführung in Bedeutung, Wirkungsweise und Verhaltensregeln der Schwitzhüttenzeremonie. Es bleibt Zeit für einen Redekreis vor und am Morgen nach der Hütte, in dem alle Teilnehmerinnen sich mitteilen können mit ihren Heilungsanliegen und sonstigen emotionalen Befindlichkeiten. Bei Bedarf ist auch ein persönliches Gespräch möglich.

mitzubringen für die Schwitzhütte
  • Wer nicht nackt in die Hütte gehen möchte, bringt sich leichte Baumwollbekleidung (großes Tuch o.ä.) mit
  • Zwei große Handtücher; eines zum darauf Sitzen, ein zweites zum Abtrocknen danach ( Gartendusche )
  • Kraftgegenstände
  • Trommel oder Rassel falls vorhanden
  • Tabak oder Salbei/Lavendel, Körner zur Segnung des Feuers und der Erde
  • Kleines Medizingeschenk für den/die Feuerhüter/in (z.B. Räucherwerk, Tabak, Tee, etwas Essbares etc.)
  • Keine Drogen ! Kein Alkohol !

 

Organisatorisches

Ort: 14947 Gottsdorf/Luckenwalde bei Gudrun David, Pekenbergweg 2, Tel. 03373/240847. „Platzhüter“ sind Gudrun, Yoga-u. Meditationslehrerin, therapeutisch-geistige u. künstlerische Heilarbeit und Detlef, Künstler und Galerist. Beide öffnen mit großer Hingabe ihren persönlichen Lebensraum für Menschen, die in Verbindung mit der Natur, mit sich selbst und anderen sein möchten.

einfache ÜN-Plätze im Haus (10.-€ o.Bettwäsche). Es sind Kompostkloh und Gartendusche vorhanden.Die Mahlzeiten werden in gut ausgestatteter, überdachter Sommerküche ( im Winter im Haus ) vorbereitet und eingenommen.
Getränke/Verpflegung wie z.B. Brot, Käse, Aufstriche, Salate, Kuchen und auch Gemüse für eine Suppe bitte selbst mitbringen; wir machen daraus vielfältige leckere Buffets ! Wer ohne PKW anreist, gibt eine Spende.

Energieausgleich für die Hütte 60.- bis 75.- € nach Selbsteinschätzung in bar

inklusive Organisation, Platznutzung, Holz und Steine