Berlin-Rerik-München

Die Fuchsmedizin führte uns 2013 und 2014 zusammen

Es ist unsere Absicht und Vision, auf der Basis vorhandener Alteuropäischer Wissenslinien und Bräuche
und in achtsamer Anwendung von Werkzeugen, welche uns die Natives in Nordamerika und Mexiko gegeben haben,
mit Zeremonien und Ritualen zum Wohle aller Wesen unsere Grüne Mutter Erde und den Blauen Vater Himmel zu ehren. Dabei möchten wir die nach bestimmten Vereinbarungen ablaufende Ritualarbeit tun und zugleich den Raum für unerwartete Energiebewegungen offen lassen.

Ulrike Weiland & Hazy J. Albrecht www.der-kreis-des-lebens.de
Xenia Fitzner www.loewenmond.de
Helmut Kinzelmann und sein Müncher Ritualkreis mail : helmut.kinzelmann@amperhof de

Der Fuchs als Symbol für eine Neue (Spirituelle) Familie

Der Fuchs stand am Beginn der Lebenstanz-Gemeinschaft im Jahr 2006, als Folgendes geschah: Mein Medizinbruder Jürgen Bolz, mit dem ich damals in Lübnitz in der Gemeinschaft zusammenwohnte und ein Tanzritual visionierte, führte mich eines Tages im Januar zu einer Feldulme auf unserem Gelände, welches eventuell unser späterer Ritualplatz sein sollte. Er hatte morgens einen Fuchs an der Landstraße tot und ohne äußere Verletzungen vorgefunden. Da es zu dieser Zeit starke Minusgrade gab, war der Körper steifgefroren. Jürgen hatte ihn mit genommen und an den Baum gelehnt.

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Wir sprachen Gebete und gaben Tabak für diesen Fuchsgeist und entschieden, seinen Körper erst einmal so „stehen“ zu lassen, bis die Minusgrade nachlassen würden, um ihn dann zu gegebener Zeit zu enthäuten…Im Laufe der nächsten drei Tage kam ich an jedem Tag zum Baum, um für den Fuchsgeist zu beten, der für uns ein Symbol der Familie und des Stammes darstellte. Am 2. Tag war der tote Fuchs verschwunden. Ich war traurig und dachte, „nun ja da hat sich jemand anderes für den Fuchs interessiert“ und habe losgelassen. Dann geschah das Wunder ! Am 3. Tag war der Fuchs wieder da ! Jürgen und ich interpretierten das damals als Zeichen, dass unsere Vision vom Lebenstanz-Ritual gesegnet sei.
Wir erfuhren einige Zeit später, was geschehen war. Ein Nachbar ( der garnichts mit unser spirituellen Arbeit zu tun hatte ) hatte den Fuchskörper auf dem Gelände der Gemeinschaft am Baum entdeckt und sich gedacht, das sei doch besser, ihn in den Wald zurückzubringen und dort sich in die Erde zurückzuverwandeln lassen. Gedacht, getan – aber dann fühlte er, dass dies nicht richtig sei und entschied sich, den Fuchs an den Baum zurückzutragen…
Später wurde das Fell abgezogen; es befindet sich immer noch bei Jürgen.
Fuchsgeschichten aus Berlin

Die Erinnerung an diese Geschichte kam mir wieder zu Bewußtsein während der Betrachtungen, die zwischen Katharina Heth Zwei Monde Frau ( der Träumerin des Sonne Mond Tanzes im Septmeber 2012 ) und uns zum Thema Fuchsmedizin und Füchse in der Stadt 2013 ausgetauscht wurden.

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Katharina Zwei Monde Frau (1975 – 2014)
Sie als medial stark begabte Frau hatte seit eine sehr innige, spirituelle Beziehung zu diesen Tieren und einige Abbildungen vom Fuchs in ihrer Wohnung. Einmal beobachtete sie eine Füchsin mit zwei Jungen in ihrem Berliner Hinterhof und sie interpretierte dies als Bestätigung, dass die Füchse uns den Wilden Aspekt unserer Natur mitten in der Stadt zeigen, dass sie anpassungsfähig sind und dem menschlichen Lebensraum immer furchtloser begegnen. In jenen Tagen begegnete unsere Freundin Anja sogar einem Fuchs im ebenerdigen Hausflur ihres Mietshauses Berlin – Prenzlauer Berg.

Traum von Hazy am Wurzeln der Erde 2013
„Wir wollen zusammenbleiben“

Hazy Großvater Herzauge Mann mit zwei weissen Hörnern hatte im Austausch für Gartenarbeiten
von einem Nachbarn im Waldviertel/Niederösterreich zwei Fuchsfelle geschenkt bekommen. Seine Absicht war es, eines zu behalten und eines weiterzugeben. In der 2.Nacht (Familientag) der „Wurzeln der Erde“ – Zeremonie in Gars am Kamp hatte er einen starken Medizintraum, in dem die beiden Fuchsfelle zu ihm sprachen und sagten: „Wir wollen zusammen bleiben, reiße uns nicht auseinander“.

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Daraufhin, nehmen meine Tochter Katrin und Anja, meine Freundin und damalige Assistentin/Schülerin , beide Fuchsfelle über die Schultern und werden fortan beide als unsere Töchter angesehen. Seitdem begleiten uns die Fuchsfelle auf unserem Weg und wir sind dieser Medizin sehr verbunden.
Als Katharina sich im Sommer 2014 im Hospiz befand, haben wir ihr eins unserer Fuchsfelle ans Sterbebett gegeben…Hazy ging zeitgleich mit dem zweiten Fuchsfell zum Sonnentanz nach Ungarn ( Sommersonnenwende ) und tanzte dort u.a. für ihren Heilungsweg. Nach ihrem Tod Ende Juli kam wieder ein Traum zu Hazy, indem er nun aufgefordert wurde “Gründe einen Fuchsstamm“. Er empfand dies wie das Vermächtnis unserer Freundin, die mit 39 Jahren unseren gemeinsamen Ritualkreis verlassen mußte. Zu diesem Zeitpunkt kam auch das Fuchslied zu ihm.

v.li. Anja Stöppler, Katrin und Ulrike Weiland , Hazy J. Albrecht beim Wurzeln der Erde 2013

In der 2. Zeremonie vom Wurzeln der Erde, wo es schwerpunktmäßig darum geht, die Familie, den Stamm, die Gemeinschaft zu erinnern, zu wertschätzen und zu feiern, wurde auch Helmut Kinzelmann aus München auf uns aufmerksam. Im Jahresverlauf bis 2014 nahm er Kontakt mit Ulrike Stille Wasser Frau Auge im Wind auf und wir begannen uns auszutauschen.

Helmuts Medizingeschichte „Da wo der Fuchs auftaucht, geht es für mich entlang“

Helmut und einige seiner engsten Weggefährten waren einige Jahre lang immer wieder in Mexiko bei den Zeremonien gewesen, er wurde zum Feuerhüter ausgebildet und hatte über längere Zeit auch einen regelmäßigen Schwitzhüttenkreis in der Tradition eines mexikanischen Ältesten auf dem Amperhof abgehalten. Dann kam der Moment wo ihm klar wurde, dass es darum geht, die eigenen europäischen Wurzeln wieder zu aktivieren. Um Einsicht darüber zu erlangen, in welche Richtung der spirituelle Weg sich entwickeln würde, begann er seine Medizinwanderung ….und das erste Wesen, welches ihm begegnete war ein Fuchs…!

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In der Folge hat er das mexikanische Feuer dem Ältesten respektvoll zurückgegeben, und entschieden, den alten Schwitzhüttenplatz zu schließen und 4 Jahre ruhen zu lassen. Helmut und einige ihm und der neuen Vision Nahestehende haben sich dann daran gemacht, die Idee und Umsetzung der Drachenhütte zu verwirklichen: diese ist eine aus festem Lehm gemauerte, längliche Erdhütte, gedeckt mit Kalkschindeln wie Schuppen, in der fortan die Menschen zum Schwitzen zusammenkommen.

Unterdessen trifft sich die Berliner Fuchsfamilie am 27. Juli 2014 auf dem Teufelsberg, einem Hügel über der Stadt, um ein Wicca-Ritual zur Sommersonnenwende zu feiern.

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Helmut,Hazy,Achimklein Kopie

und zu Beltane auf dem Amperhof in Müchen

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Fuchsmedizin
Schlauheit,Tarnung, Vorsicht

Ich führe Dich auf verschlungenem Pfade
in Deiner Seelenwelt verborgenen Gehege, helfe Dir zu finden Deine Kraft,
zurückzuholen den Lebenssaft.
Viele Pfade zeige ich Dir, die heilige Kraft erlösen wir, holen sie zurück in den Bau.
Im Rückzug heilt alles, wir sind schlau.
Sollen die anderen doch denken was sie wollen, wir verlangen nicht, dass sie uns verstehen.
Lass sie verkennen unsere Sein, so können wir holen das Licht in uns heim .
Tarnung ist alles, das ist´s was ich Dir sage,
hast Du ein Problem – finde ich die Lösung, keine Frage.
Als stiller Seelenführer kenn ich die Schatten, die Dunkelheit,
hüte Dein Seelenlicht, gebe Dir Geleit.
Vor den Kräften der Unteren Welt und der Ahnen,
vor geheimen Verbindungen können wir Dich warnen,
und jedem noch so kleinen Energievampir
kommen wir auf die Spur, das sage ich Dir.

Zitat aus: Krafttiere begleiten Dein Leben, Darmstadt 2004
weitere Quellen: Jamie Sams und David Carson, Karten der Kraft
www.schamanische-krafttiere.de