in Hohenbüssow/ Mecklenburg – Vorpommern

Drei Jahre lang trafen sich bis zu 100 Menschen in einem renaturierten Kiesgruben Gelände unweit des kleines Ortes Hohenbüssow/Alt Tellin, um miteinander Spiritualität und Gemeinschaft unter Freiem Himmel zu erleben und zu praktizieren. Jedes Lebenstanzjahr gliederte sich in eine Winter- und Frühlingszeremonie ( jeweils über 1 Wochenende ), das Sommerritual ( 8 Tage ) und ein Herbstritual ( 1 Wochenende ).

Gesamtansicht des Camps von Süden

Die Veranstaltung wurde von einer wechselnden Kern-Gruppe aus Menschen (Vor Ort Lebende und Berlinern ) organisiert und energetisch getragen. Die Vision hat zu Beginn etliche Leute begeistert und aktiviert, so dass die Gruppe sehr schnell gewachsen ist und weitere Männer, Frauen und Kinder als Teilnehmer/Innen von außen dazu kamen.

Der Aufbau des Tanzplatzes, die Einstimmung der Menschen auf den Ritualablauf, vor- und nachbereitende Schwitzhütten und die Tagesabläufe im Camp, die durch Arbeits-, Essens-, und Schlafenszeiten strukturiert waren, wurden durch Redekreise ergänzt.

Männerplatz im Osten des Tanzkreises

Im Frauen- und Männerkreis fand Heilungsarbeit in Form von Rederunden und Aufstellungen statt. Die kollektiv erschaffene Schönheit der Altäre, Medizingegenstände, Kleidung, Gebetsfahnen und die Musik an der Großen Trommel im Wechsel mit Percussion Sessions – alles zusammen kreierte  während desr Tanzrituals einen magischen Raum, bei jedem Wetter und zu allen Tages- und Nachtzeiten.

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Redekreis im Tipi
Diese dienten dem Einüben von achtsamer Kommunikation über Sachthemen und der Klärung von Konfliktsituationen in der während des Zusammenlebens entstehenden intensiven Prozessarbeit zwischen den Teilnehmer/innen.
Tanzkreis Mitte 2007

Trommlerstand 2008 mit Blick zum Tanzkreis
Die Sehnsucht der Menschen nach Verbundenheit und Nähe, nach Gemeinschaft und Miteinander fand ihren Ausdruck in den großen Abschluss Szenen des Lebenstanzes.

Wie sich zeigte, konnte diese Hohe Energie in der Organsiationsgruppe allerdings auf Dauer nicht gehalten werden, da das Fundament dafür nicht solide vorbereitet und aufgebaut worden war.

Tanzreigen 2009