Mit dem Wochenende der „Blauen Frau“ im November

ist die Jahresgruppe 13 Monde 2016 zu Ende gegangen…

Liebste Ulrike,

Wir haben ein wunderbares Jahr lang unsere Hälse gereckt, aufmerksam geschaut und Dir zuhören dürfen. Es ist eine Menge passiert mit uns allen. Jede hat ihre Themen erkannt und ist im Prozess, diese zu bearbeiten.

Du hast uns sooo liebevoll und kraftvoll begleitet. Wir danken Dir aus tiefsten Herzen. Du bist eine so wunderbare Lehrerin und Meisterin !!! Es waren sehr kraftvolle, intensive und so tolle Wochenenden. Wir kommen gern wieder – angeflogen von nah und fern – um diese Reise fortzusetzen.

Angelika, Anja, Christiane, Cordula, Gitte, Lia, Sabine

 

 

 

Auszüge aus Gitte’s Texten:

…Hier sind meine neuen Freundinnen für dieses Jahr, in dem wir bewusst mit dem
Jahreszyklus der Natur gehen und die Jahreszeiten feiern. Dieses Mal alle in
schwarz…
Es ist nicht nur so, dass wir den jeweiligen Zyklus der Natur erspüren und
sichtbar machen können, indem wir die passenden Naturmaterialien und
symbolischen Gegenstände auf unseren Altar legen, passende Lieder singen und
Worte sprechen. Die unterschiedlichen Qualitäten der Stationen auf dem
Jahreskreis zeigen uns auch Parallelen auf zu den Aufgaben und
Herausforderungen unseres jeweiligen Lebensalters.

Es entsteht eine tiefe Verbundenheit der Seelen unter uns Frauen,- denn so manche
spiegelt die Bilder meiner Seele in ihrem „ Sehen“ wieder und ich freue mich so
über diese positiven Manifestationen, die sich im Außen mir spiegeln,- und immer
denke ich,- mir zur Freude!!!

Die Zeit der „ schwarzen Frau“ ist auch die Erntezeit, die Zeit, in der wir genießen, was frau
und mann gesät und gepflanzt haben, aber auch die Zeit des wieder „Rausreißens“, des
positiven Zerstörens, um für den Winter der Ruhe und für das Neue Wachsen im Frühjahr
Platz zu schaffen. Die schwarze Frau ist auch die des klaren Abschneidens, der
Trennung, die so manchen Turm zum Einstürzen bringt,- im Guten!!!
Mutig begebe ich mich auf eine innere Reise zu meinen Ahnen und suche die
Begegnung mit meiner Urgroßmutter väterlicherseits, die ich kaum kenne und zu
der ich bisher wenig Bezug habe/hatte, aber wenn ich mir ihr Foto anschaue,
dann denke ich immer, ich bin das….

GittemitUrgroßmutter

Tief beeindruckt von diesem Seelenerlebnis in der Begegnung mit ihr musste ich
bewusst nach diesem intensiven Erlebensmoment diesen Wahrnehmungsbereich
verlassen, weil ich merkte, dass es genug war und ich das, was geschieht auch
mit einer bewussten Entscheidung sogar stoppen und umlenken kann. Zum ersten
Mal hatte ich eine Klarheit im Nein und eine Klarheit im Ja, im Zulassen
dessen, was geschieht und in der Abgrenzung dessen, was geschieht. Eine ganz
wesentliche Erfahrung für mich!! Soviel dazu hier…..
Nach dieser weiten mentalen Öffnung war ich nur froh, dass wir durch die
Erdhöhlenschwitzerei gut in den Körper gekommen sind und für mich war es eine
intensive Transformation von oben nach unten, sprich vom mentalen seelischen
Erleben wieder in den Körper zu kommen! Und es bleibt im Moment meine
Herausforderung, für meine seelische, psychische und körperliche Gesundheit zu
sorgen und zu lernen, sehr bewusst mit notwendigen Veränderungen umzugehen!
Auch wenn ich lieber die ganze Erde retten würde….